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Jacquard stricken – So geht fadengebundenes Stricken

Fadengebundenes Sticken ist eine Technik des Stickens, die vor allem mit gerasterten Stoffen arbeitet. Das heißt, die Quadrate der Handarbeitsstoffe bilden Spalten und Reihen, die für die Zählung und Muster wichtig sind. Dadurch entsteht ein Bild in Pixeloptik.

Die Quadrate enstehen durch die gleichmäßige Verteilung und Fadenstärke von Kett- und Schussfäden. Dabei gilt auch: Je dicker die Fäden, desto größer sind die Quadrate.  Damit sind die einzelnen Stiche an die Fadenkreuze des Handarbeitsstoffes gebunden. Die damit entstehende Strukur ist besonders gleichmäßig und sorgt für gleich große Stiche. Vor allem Kreuzstich, Gobelinstich und Hardangerstickerei sind an die Fadenanzahl und Ordung der Handarbeitsstoffe gebunden.

Jacquard stricken-Einstrickmuster-Fadengebundene stricken

Ein Beispiel:
Du strickst mit rot und weiß ein zweifarbiges Muster. In der Reihe, in der du gerade mit Rot arbeitest, „hängst“ Du den weißen Faden nicht lose weg, sondern führst ihn hinten mit – locker, aber nah genug, damit das Gestrick nicht zu locker oder zu fest wird.

Beim fadengebundenen Stricken entsteht auf der Rückseite ein sogenanntes Floats-Muster – also Spannfäden, die von Masche zu Masche verlaufen. Damit das Gestrick gleichmäßig bleibt, muss man diese Spannfäden sorgfältig führen und ggf. regelmäßig „einfassen“ (also überstricken oder mit der aktiven Farbe umwickeln), damit sie nicht zu lang werden und später hängen oder Fäden ziehen.

Fadengebundenes Sticken :

  • ermöglicht Dir komplexe mehrfarbige Muster

  • ergibt ein dichtes, warmes Gestrick – ideal für Pullover, Mützen, Handschuhe

  • sieht oft sehr edel und aufwendig aus

 

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