Nähbar
Nähbares Zubehör - Webetiketten, Verschlüsse & Co.
Der Begriff „nähbar“ bezeichnet beim Nähzubehör die Eigenschaft, dass sich ein Material dauerhaft und stabil mit der Nähmaschine oder per Hand einnähen lässt – ohne zu reißen, zu schmelzen, die Nadel zu beschädigen oder die Naht zu lockern.
Nähbares Zubehör ist mechanisch gut bearbeitbar, hat meist eine geeignete Festigkeit und ist dafür ausgelegt, mit Stoffen vernäht zu werden.
Was verstehen wir unter "nähbar"?
- Das Zubehör ist nicht zu dick, spröde oder rutschig, sodass es sauber vernäht werden kann.
- Es verträgt die Perforation durch Nähmaschinennadeln, ohne auszureißen.
- Es ist beständig genug, um Teil einer Nahtverbindung zu sein (z. B. in Trägern, Taschen, Henkeln, Verschlüssen).
- Es verzieht sich nicht unter der Nähmaschine, klebt nicht am Nähfuß und verhält sich vorhersehbar beim Verarbeiten.
Vorteile vom nähbarem Nähzubehör & typische Materialien
- Einfache Verarbeitung mit Standardnähmaschinen oder -nadeln
- Fester Halt im fertigen Projekt, ohne zusätzliche Verklebung oder Vernietung
- Gestalterische Freiheit, da sich das Zubehör flexibel integrieren lässt
- Ideal für professionelle und langlebige Ergebnisse
Typische nähbaren Materialien:
- Etiketten aus Textil, SnapPap, Leder oder veganem Leder (nicht zu dick)
- Taschenhenkel aus Gurtband, Lederimitat, Kunstleder oder Baumwolle
- Verschlüsse mit angenähtem Untergrund (z. B. Magnetverschlüsse mit Stoffeinlage, Klettband)
- Vliese (z. B. Volumenvlies, Einlagen), sofern sie für die Verarbeitung vorgesehen sind
- Folien mit spezieller Beschichtung oder Struktur (z. B. Softfolie, matte Nähfolie, Bastelfolie)
Wenn Du Zubehör einnähen willst, achte auf die Angabe „nähbar“ – diese bestätigt, dass das Material für das Vernähen gedacht ist. Für Materialien ohne diese Kennzeichnung lohnt sich vor dem Kauf ein Blick auf die Verarbeitungsanleitung oder ein kleiner Nähversuch.